Kurzweiliges Programm beim Sommerkonzert

Die Schulband in Aktion

„Laut und leise, klassisch und rockig – für jeden ist etwas dabei!“ So umriss Konrektor Thomas Dambacher das Programm des Sommerkonzerts in der Nardini-Halle.

Am letzten Donnerstag bewiesen die verschiedenen Musikgruppen der Nardini-Realschule, dass sie im Lauf des vergangenen Schuljahres viel gelernt und fleißig geübt haben. Gleich zum Auftakt verzauberte Julia Huber am Klavier den Saal mit einem Impromptu von Franz Schubert. Die begabte Zehntklässlerin unterstützte auch im weiteren Verlauf des Konzerts die diversen Vokal- und Instrumentalgruppen; sie wurde schließlich zusammen mit weiteren Abschlussschülerinnen von der Schulleitung ganz besonders für ihr musikalisches Engagement an der Schule geehrt und vom Publikum mit großem Applaus verabschiedet. Es folgte das Vokalensemble, das unter der Leitung von Herrn Dambacher zwei gefühlvoll vorgetragene Lieder zum Besten gab. Julia Huber (Gesang und Klavier) und Irene Dünzinger (Percussion) setzten mit dem romantischen Song „A tousand years“ das Programm fort.

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Überzeugendes Solodebüt

Dann wurde es eng auf der Bühne, denn die Bläserklasse, die Bigband und das Vokalensemble gestalteten zusammen den nächsten Programmpunkt. Die „kleinen“ Bläserinnen der Bläserklasse spielen nach zwei Jahren Unterricht so gut, dass sie von Herrn Würger für dieses Konzert mit in die Bigband integriert wurden. Gesanglich unterstützt vom Vokalensemble erfreuten sie das Publikum mit einem Abba-Medley. Im Anschluss an „Mamma mia!“ gab Emilia Kolbeck ihr Solodebüt auf der Nardini-Bühne: Mit dem Song „Colors of the wind“ aus dem Musical Pocahontas überzeugte die Sechstklässlerin das Publikum.

Bläser und vokalensemble

 Zünftige Verabschiedung dreier Schwestern

Nachdem die satten Drums aus dem Medley „The Loin King“ verklungen waren, betrat Schulleiterin Schwester Romana Zistler die Bühne, um drei Schwestern zu verabschieden, die wegen des Wechsels des Schulträgers ihren Dienst an der Nardini-Realschule beenden. Schwester Magdalenis hatte drei Jahre in der Hausaufgabenbetreuung gearbeitet, Schwester Clementine war lange Jahre als Aufsicht und „guter Geist“ in der Pause und in der Mittagszeit tätig. Schwester Marieluise als langjährige Lehrerin und fleißige Arbeiterin im Hintergrund konnte wegen Krankheit nicht persönlich geehrt werden. Als musikalisches Präsent spielten die Bläser für die Schwestern den zünftigen Egerländer Fuhrmannsmarsch.

Kein Konzert ohne die Schulband

„Beim ersten Lied dürfen Sie noch sitzen!“, meinte Konrektor Thomas Dambacher im Anschluss daran scherzhaft, als er den traditionellen Höhepunkt jedes Sommerkonzerts ankündigte – die Schulband, geleitet von Stefan Würger und an diesem Abend an der Gitarre unterstützt vom Musikerkollegen Dambacher und Josefin Schulze. Die nun bereits erfahrenen drei Sängerinnen meisterten einen Song der britischen Sängerin Adele bravourös; dann folgten zwei mitreißende Charthits und schließlich hielt es bei „I’m so excited“ von den Pointer Sisters niemanden mehr auf den Sitzen. Auch mit dem Nena-Medley konnte die Band das Publikum begeistern und ohne eine Zugabe durften die Mädchen nicht von der Bühne. Mit Lena Amring, Kerstin Dettenkofer, und Simone Korber ehrte die Schulleitung im Rahmen des Sommerkonzerts fünf Zehntklässlerinnen für ihr langjähriges musikalisches Engagement. Besonders hob Konrektor Thomas Dambacher aber Julia Huber und Irene Dünzinger hervor. Mit ihrem musikalischen Können, ihrer ruhigen und äußerst zuverlässigen Art waren sie in den letzten Jahren aus dem Musikleben der Nardini-Realschule nicht wegzudenken.

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