Der gute Geist in der Schulfamilie soll bleiben

Prerdigt Bischof Rudolf

Die Nardini-Realschule gehört nun zur Schulstiftung des Bistums Regensburg.

Am 19. Oktober wurde die offizielle Übergabe der Nardini-Realschule an die Schulstiftung des Bistums Regensburg mit einem Pontifikalamt gefeiert.

Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer würdigte in seiner Predigt die Bildung von Herz und Charakter in den vergangenen 87 Jahren als Klosterschule. Allen, die sie im Sinne des Seligen Paul Josef Nardini mit aufgebaut und geprägt haben, sprach er seine höchste Anerkennung aus.

„Ja, ich gehe gerne hier in die Schule!“ – Das bekräftigten lautstark alle Schülerinnen auf Nachfrage von Bischof Rudolf, der sich wünschte, dies möge auch beim 100-jährigen Jubiläum der Schule unter dem „Dach“ der Schulstiftung noch so sein. Er schlug einen Bogen vom Evangelium, in dem sich Jesus mit den Armen und Hilfsbedürftigen identifiziert, zur Bildung des Herzens und des Charakters an den Klosterschulen.

Fürbitten

Bis auf den letzten Platz war die Mutterhauskirche gefüllt, denn neben der gesamten Schulfamilie hatten sich auch zahlreiche Ehrengäste eingefunden. Viele Schülerinnen waren als Lektorin, Ministrantin oder als Mitglied der Bigband in die Gestaltung des Gottesdienstes integriert. Mit Bischof Rudolf zelebrierten Domkapitular Johannes Neumüller, Superior Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Prälat Gottfried Dachauer als dessen Nachfolger und BGR Josef Singer die Eucharistiefeier.

Visionen Wirklichkeit werden lassen

Dass der „gute Geist in der Schulfamilie“ auch jetzt in der Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums bestehen bleiben solle, betonte Direktorin Schwester M. Romana Zistler in ihrer Ansprache. Über acht Jahrzehnte bewegter Schulgeschichte ließ sie Revue passieren; die gezeigten bunten Impressionen aus dem täglichen Miteinander von Schülerinnen und Lehrkräften ließen erahnen, dass das größte Anliegen der Schulleiterin, gemeinsam Visionen für die Zukunft zu entwickeln, an dieser Schule in die Wirklichkeit umgesetzt werden können.

Rede Schulleiterin

Generaloberin Schwester M. Jakobe Schmid dankte in ihrer Rede dem Bischof, der sich persönlich dafür eingesetzt habe, dass es auch unter neuen Trägerschaft an der Nardini-Realschule gut weitergeht. Ebenso sprach sie der Schulleitung und der Lehrerschaft große Anerkennung für ihre Arbeit aus und bedankte sich zum Abschied dafür mit einem Relief, das den Seligen Paul Josef Nardini zeigt.

„Schmuckkästchen Nardini-Realschule“

In den Tenor des guten Miteinanders stimmten auch Domkapitular Johannes Neumüller und Ministerialbeauftragter Bernhard Aschenbrenner mit ein, der als Vertreter der staatlichen Schulaufsicht die Nardini-Realschule dankte für die Wissens- und Herzensbildung, die an dieser Schule sicher auch weiterhin geleistet werde.

Chor der Starken Kinder

Dem Lob auf die „Schule mit der persönlichen Note“ schloss sich auch Landrat Josef Laumer an. Erster Bürgermeister Karl Wellenhof schließlich verglich die Nardini-Realschule mit einem „Schmuckkästchen“, auf das die Schulstiftung gut aufpassen solle. Die Übergabefeier wurde von einem abwechslungsreichen musikalischen Programm umrahmt; unter der Leitung von Musiklehrer Stefan Würger spielten Bigband und Schulband; ein Solostück und ein Reifentanz verschönerten außerdem die gelungene weltliche Feier, die im gemeinsamen Lied der 5. und 6. Klassen über „Starke Kinder“ ihren Abschluss fand.

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 Tag der offenen Tür

 

Am Samstag, den 25. März findet von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr unser Tag der offenen Tür statt. Beginn ist um 10.00 Uhr in der Paul-Josef-Nardini Halle mit kurzen Auftritten von Bläserklasse, BigBand, Chor und Schulband. Ab 10.30 Uhr startet im Schulgebäude ein buntes Programm zum Kennenlernen der Schule.

Herzliche Einladung an alle, die sich für unsere Schule interessieren.