Basteln und Verkaufen für einen guten Zweck

Verführerische Süßigkeiten aus dem Eine Welt Laden

Weihnachtliche Tradition: Bereits zum siebten Mal veranstaltete die Schule einen Christkindlmarkt.

Zahlreiche Besucher fanden sich am Mittwoch vor Weihnachten im romantisch beleuchteten Klosterinnenhof ein. Die Schülerinnen, die im Vorfeld fleißig geprobt, gebacken und gebastelt hatten, erwiesen sich als eifrige Verkäuferinnen und so manche Bude war bald "leergekauft". An den Essensstationen trafen sich Eltern, Ehemalige und viele weitere Gäste zum gemütlichen Plausch. Dazu sorgten die musikalischen Gruppen der Schule für Weihnachtsstimmung. Mit dem Erlös aus dem Verkauf ihrer Waren unterstützen die Schülerinnen die Arbeit der Mallersdorfer Schwestern in Südafrika.

Geschmückte Buden rund um den Klosterhof

Ab 16 Uhr herrschte an den Buden bereits reges Treiben. Neben den einzelnen Klassen der Realschule beteiligten sich auch der Elternbeirat und das Reinigungspersonal mit eigenen Verkaufsständen. Als nach Einbruch der Dunkelheit dann Kerzen in den Fenstern der umliegenden Klostergebäude den Innenhof in märchenhaftes Licht tauchten, waren sich die Besucher einig: Die Atmosphäre auf dem Nardini-Christkindlmarkt ist einmalig. Die an den Wegen aufgestellten Schwedenfeuer dienten als willkommene Wärmequelle, daneben erwiesen sich sie auch als beliebter Treffpunkt für viele "Ehemalige".

Individuelle Geschenkideen

Fleißige Bastlerinnen freuen sich auf Kundschaft

Die Mädchen boten in ihren weihnachtlich geschmückten Buden ausschließlich selbst angefertigte Weihnachtsdekoration, gefilzten Schmuck oder fantasievoll gestaltete Windlichter. Aber auch rustikale Holzsterne oder Elche waren zu kaufen. Schon traditionell gab es eine Tombola. Auch die fair gehandelten Waren vom Eine-Welt-Stand fehlten nicht. Als besonderer Anziehungspunkt für Groß und Klein erwies sich wieder einmal die Lebendige Krippe mit den erst einen Tag alten Lämmern.

Am Crêpes Stand herrscht Hochbetrieb

Das Angebot an Essen und Trinken ließ ebenfalls keine Wünsche offen. So war der Glühwein- und Würstlstand des Elternbeirats stets umlagert, für die vielen kleinen Besucher gab es Kinderpunsch. An der Kartoffelsuppe vom Stand der SMV konnten sich die Besucher aufwärmen. Oft fiel die Wahl schwer – sollte man sich bei den lecker duftenden Crêpes anstellen oder doch lieber die verführerischen Schokofrüchte probieren? Süße Sachen wie frische Waffeln oder liebevoll gefertigte Pralinen oder Liköre waren besonders gefragt. Dazu stand Weihnachtsgebäck, in allen Variationen und zum Teil bereits "verschenkfertig" verpackt, zur Auswahl. Die AG Imkerei bot auch wieder ihren eigenen Honig an.

Weihnachtliche Weisen

Weihnachtliche Stimmung verbreiten die Bläser

Für musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest sorgten zum einen die beiden Chöre unter der Leitung von Thomas Dambacher. Zum anderen gaben unter der Leitung von Stefan Würger die Bläserklasse und die Schulband eindrucksvolle Kostproben ihres Könnens. Trotz kalter Finger meisterten sie ihre Stücke bravourös; die Bläserklasse erfreute mit traditionellen Weihnachtsklängen und auch die Bigband heizte den Besuchern kräftig ein.

„Mit Schnee wäre es natürlich schöner gewesen“, so die Meinung vieler Besucher, doch auch so war von allen Seiten nur Lob zu hören für die engagierten Schülerinnen. Manche von ihnen legten für den guten Zweck ein erstaunliches Verkaufsgeschick an den Tag. Die drei Stunden auf dem Klosterberg waren schnell vergangen und obwohl der Christkindlmarkt für die Schülerinnen, Lehrkräfte, Eltern und auch viele Mithelfer aus dem Kloster zusätzliche Belastung und Anstrengung bedeutete, hinterließ der rundum gelungene Abend bei allen Beteiligten das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes geschaffen zu haben – profitieren werden davon auch die AIDS-Waisen in Nkandla, an die der Erlös aus dem Christkindlmarkt geht.

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