Gespenster auf der Bühne der Nardini-Halle

Noch ziert sich Laura

Mit dem „Gespenst von Canterville“ hatte die Schulspielgruppe um Frau Spitzhirn in diesem Schuljahr eine gute Wahl getroffen.

Das Musical um einen verzweifelten Geist, weiße Frauen, ein Zauberpulver, verliebte Pärchen und einen zu lösenden Fluch bot dem Publikum in der Nardini-Halle witzige Dialoge, Gruselgarantie durch Gespensterauftritte und herrlich schräge Charaktere.

Dazu lieferten das kleine Musical-Orchester unter der Leitung von Herrn Würger und der Chor, geleitet von Herrn Dambacher, die passenden Songs zu dem amüsanten Stück, das auf einer Erzählung von Oscar Wilde basiert.

Fantasievolle Kostüme und ein stimmiges Bühnenbild versetzten die Zuschauer in das schottische Schloss. Dort ist Sir Simon, der Obergeist in Canterville, wild entschlossen, die neuen Mieter zu vergraulen. Doch diese lassen sich einfach nicht aus der Ruhe bringen – und schenken ihm z.B. eine Flasche Schmieröl, damit er nicht so laut mit den Ketten rasselt …

Englischer Landadel trifft auf neureiche Amerikaner – mit Lachgarantie

Trotz unterschiedlicher Anschauungen finden im Lauf des Stücks die Familie Canterville, die ins kleine Cottage ziehen musste, und die neuen Schlossmieter zusammen; der altmodische Ashley und die hübsche Virginia aus Amerika verlieben sich sogar sofort, während die hochnäsige Canterville-Tochter Laura dem charmant-aufdringlichen Washington zuerst noch die kalte Schulter zeigt. Da helfen die weißen Frauen mit einem Liebespulver aus dem Thermomix nach. In der Zwischenzeit können einem die Gespenster fast leidtun, denn vor allem die Zwillinge Roosevelt und Lincoln piesacken sie unaufhörlich. Ganz zur Freude der zahlreichen Zuschauer.

Ein Zauberpulver für Laura wird gemischt

Schließlich taucht das lange gesuchte Buch mit den Fluchlöseformeln auf, dort lesen Virginia und Ashley, dass der Fluch, mit dem der unglückliche Sir Simon und seine noch unglücklichere Frau Lady Amanda sich gegenseitig belegt haben, nur gelöst werden kann, wenn ein unschuldig liebendes Paar die beiden zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zusammenführt und sich in ihrer Gegenwart verlobt!

Willkommen im Hotel Canterville!

Nichts leichter als das! Und so geht natürlich alles gut aus, ein Toast wird ausgebracht auf die beiden schottisch-amerikanischen Brautpaare. Die Familien sind versöhnt, für das marode Schloss haben die geschäftstüchtigen Neumieter bereits Ideen: Mit der Eröffnung eines Hotels soll Geld ins Haus kommen. Auch am Ende der äußerst gelungenen Vorstellung machten die Zuschauer nach einem kräftigen Applaus für die Darstellerinnen und ihre betreuenden Lehrer ihre Geldbörsen weit auf.

Weitere Aufführung als Benefizveranstaltung für schwer krankes Mädchen

Die Einstudierung habe, wie Schulleiterin Schwester Romana abschließend betonte, die beteiligten Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 8 enorm gefordert, doch die anstrengenden Proben hätten sich gelohnt.

Die Paare haben sich gefunden

Für alle, die jetzt so richtig Lust auf das „Gespenst von Canterville“ bekommen haben: Eine weitere Aufführung ist für Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 19.30 Uhr geplant – als Benefizveranstaltung für die am Rett-Syndrom leidende kleine Miriam. Es werden an diesem Abend Spenden erbeten für das zweieinhalbjährige Mädchen aus Riedenburg. Zwar gibt es für die Heilung ihrer seltenen Krankheit (eine Gen-Blockade) erfolgversprechende Therapieansätze, doch leider ist die Forschung zu hundert Prozent auf Spenden angewiesen. Informationen rund um Miriam und das Rett-Syndrom gibt es auf der Internetseite www.miriamshoffnung.de. Die gesamte Schulfamilie unterstützt die Spendenaktion und hofft auf ein volles Haus.


 

 

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 Die Nardini-Realschule unterstützt

SpiraleRot1 "Miriams Hoffnung"

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Spendenkonto:

Rett Syndrom Deutschland e.V.

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BIC: HASPDEHHXXX

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Informationen unter:

www.miriamshoffnung.de