Die Schöne und das Biest - Drei Magische Musicalabende

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Nur lobende Worte fanden die zahlreichen Zuschauer bei der Premiere des Musicals „Die Schöne und das Biest“. Gerne folgten sie am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagabend der schönen Belle in eine verwunschene Welt, beherrscht von einer tragischen Gestalt, dem Biest.

Mit wundervollen Melodien und einer äußerst fantasievollen Inszenierung verzauberten die Projektgruppen der Kassen 6 und 7 für zwei Stunden die Paul-Josef-Nardini-Halle.

Das Publikum, Kinder und Erwachsene gleichermaßen, verfolgte gebannt die anrührende Liebesgeschichte, die auf ein französisches Märchen zurückgeht und von den Disney-Studios weltweit als Musical bekannt gemacht worden war. Auf der Bühne, im Chor, im Musicalorchester und auch hinter der Bühne waren die etwa 100 beteiligten Schülerinnen mit Feuereifer bei der Sache. Die jungen Schauspielerinnen unter der Leitung von Frau Spitzhirn waren besonders aufgeregt, überzeugten aber in ihren anspruchsvollen Rollen. Ein Highlight waren die ohne Zweifel schwungvollen Tänze, einstudiert von Frau Maier-Kühndel. So war jede einzelne Szene des Stücks liebevoll und einfallsreich gestaltet.

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Auch die Vorgeschichte der eigentlichen Handlung wurde auf besondere Weise präsentiert: Die Kunst-AG unter der Leitung von Herrn Rottmeier hatte farbenprächtige Miniaturen gestaltet, die zeigten, wie durch einen Fluch aus dem oberflächlichen Prinzen das abscheuliche Biest wurde. Nur durch wahre Liebe kann der Bann gebrochen werden, jedoch bleibt nicht sehr viel Zeit – wenn die magische Rose verblüht ist, ist es zu spät …

Rührende Liebesgeschichte trifft auf sprechende Teekanne

Wie kann es nun gelingen, dass die „Schöne“ und das „Biest“ ein Paar werden, wie es sich für ein Märchen gehört? Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände kommt das schöne und kluge Mädchen aus seinem Dorf in das düstere Schloss des Biests. Dort ist die gesamte Dienerschaft sofort davon überzeugt, dass Belle diejenige ist, die den Fluch aufheben kann – damit würden neben dem Biest auch sämtliche Bediensteten wieder ihre menschliche Gestalt erlangen. Sie sind nämlich einst auch verzaubert worden – in alle möglichen Haushaltsgegenstände. Und Belle ist ziemlich erstaunt über den Diener Lumière, einen Kerzenleuchter, der sprechen kann, noch dazu mit charmantem französischen Akzent. Mütterlich umsorgt wird sie von der Teekanne Madame Pottine.

Doch bis Belle und das Biest ein Paar werden, sind noch viele Hindernisse zu überwinden: Da ist zum einen der arrogante Gaston, der das schöne Mädchen unbedingt heiraten will, und Belles Vater Maurice, ein etwas verschrobener Erfinder, für den seine Tochter alles tun würde. Und auf der anderen Seite die schwierige Annäherung zwischen den beiden Protagonisten.

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Schöne Melodien und zauberhafte Masken

Die Leitung des Chors lag in den Händen von Herrn Dambacher – er hatte mit den Mädchen neben den gefühlvollen Lieder wie „Märchen schreibt die Zeit“ auch die schmissigen Songs, z. B „Sei hier Gast!“ fein einstudiert. Eigens für dieses Musical hat Herr Würger ein Orchester zusammengestellt, das die Musik live spielt. Die Sängerinnen und Instrumentalistinnen begleiteten das bunte Geschehen auf der Bühne sehr einfühlsam.

Dass das Musical eine "runde" Sache wurde, ist nicht zuletzt der effektvollen Ausstattung zu verdanken. Unter der fachkundigen Anleitung von Frau Holmer (Kostüme) und Herrn Rottmeier (Kulisse) war eine Vielzahl von farbenfrohen Kostümen entstanden, besonders hervorzuheben ist hier natürlich die Maske des Biests. Die Mädchen aus den Projektgruppen Kostüm und Kulisse trugen hinter der Bühne und im Schminkraum ihren Teil zum Gelingen der Aufführung bei. Herr Neeser setzte die jungen Akteurinnen gekonnt „ins Licht“.

„Ihr könnt wirklich sehr stolz auf euch sein!“, lobte nach dem begeisterten Schlussapplaus die Direktorin der Schule, Schwester Romana Zistler, die Schülerinnen und das engagierte Lehrerteam. Nach über einem halben Jahr anstrengender Probenarbeit, verbunden mit zusätzlichem Zeit- und Lernaufwand, sei mit dem Projekt „Die Schöne und das Biest“ wirklich ein großartiges gemeinschaftliches Werk gelungen.

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