Begegnung mit Autorin Lotte Kinskofer

Autorenlesung mit Lotte Kinskofer 2018Unsere Neuntklässlerinnen erlebten letzte Woche eine aufschlussreiche Autorenlesung; der Roman „Aufgeflogen“ stand im Mittelpunkt der interessanten Stunde.

Deutschlehrerin Frau Spateneder hatte Lotte Kinskofer eingeladen. Gerne beantwortete die Autorin auch im Anschluss die zahlreichen Fragen zu ihrem Leben und zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit.

In dem 2011 erschienenen Buch lässt sie den Leser eintauchen in die Welt der Menschen, die illegal in Deutschland leben – ein brandaktuelles Thema also, mit dem sich die Schülerinnen in ihrer Klassenlektüre im Anschluss an die Lesestunde auseinanderzusetzen haben. Die im nahen Langquaid geborene Autorin las aus den ersten Kapiteln, in denen sie die Beziehung des jungen Christoph zu der Kolumbianerin Isabel schildert, die mit ihrer Mutter seit Jahren illegal in Berlin lebt.

Wie ist der Roman entstanden?

Gleich am Anfang von „Aufgeflogen“, steht ein Mord und Isabels Flucht aus Angst, verdächtigt zu werden, aufzufliegen, wie der Titel andeutet. Die Autorin hatte die Geschichte zuerst chronologisch angelegt, doch dann auf Anraten ihrer Lektorin „mit dem Spannendsten angefangen“ und deshalb mit Rückblenden gearbeitet. Ganz detailliert zeigte Kinskofer an dem Roman auf, wie eigentlich ein Buch entsteht, woher die Idee kommt, welch umfangreiche Recherchen nötig sind. Als kleinen „Trost“ für die Schülerinnen hatte sie ihr Exposé zu dem sehr erfolgreichen „Aufgeflogen“ mitgebacht; dieser erste kurze Handlungsüberblick für den Verlag ist voll von Korrekturen und Anmerkungen – „fast wie eure Aufsätze!“, wie sie schmunzelnd anmerkte, auch als Autor müsse „man sich viel sagen lassen“.

Neben Literatur auch Drehbücher

Ganz freimütig erzählte sie auch von ihrem Werdegang, von ihren ersten schriftstellerischen Versuchen: Tröstlich sei für sie am Anfang gewesen, dass man „Schreiben wie ein Handwerk lernen“ könne. Vom Kinderbuch bis zu den bekannten Regensburg-Krimis reicht ihre Bandbreite, dazu ist für sie die Arbeit an Drehbüchern für Fernsehserien ein weiteres berufliches Standbein. Für den BR ist sie außerdem noch regelmäßig auch in der Nachrichtenabteilung tätig, denn sie „möchte immer alles“. Am Schluss der Lesung signierte die sympathische Autorin gerne die Schülerexemplare ihres Krimis „Aufgeflogen“. Die Neuntklässlerinnen sehen nun vielleicht ihre Klassenlektüre mit ganz anderen Augen …

 

 

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