Paul Josef Nardini hautnah erlebt!

Nardini bittet die bayerische Königin um ihre UnterstützungDie Pfälzer Theatertruppe „Chawwerusch“ führte die Schülerinnen vor den Allerheiligenferien mit dem Stück „Die Wahrheit tun“ zurück in die Zeit von Paul Josef Nardini, dem Namenspatron der Schule.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte dieser gegen alle Widerstände die Schwesterngemeinschaft der Armen Franziskanerinnen gegründet. Die Mädchen erlebten in eindrucksvollen Szenen, wie Nardini sich für die zahlreichen Armen in seiner Pfarrei im Bistum Speyer unermüdlich einsetzt, wie er sich weder vom Bischof noch von den zuständigen bayerischen Behörden aufhalten lässt.

Parallel dazu wird das Engagement von Pfarrer Franz Tafel gezeigt. Wie Nardini bekämpfte er soziale Not, doch im Gegensatz zum völlig unpolitischen Gründer der Schwesterngemeinschaft schlug er sich damals auf die Seite der demokratischen, liberalen Volksbewegung und radikalisierte sich schließlich in der 48er Revolution.

Der schon todkranke Nardini übergibt sein Werk dem Bischof als VermächtnisNeben dem Speyerer Bischof Nikolaus von Weis, den Pfarrern Nardini und Tafel kamen in dem Stück sowohl das „einfache“ Volk als auch die Oberschicht zu Wort. Dabei hatte die Theatertruppe in witzigen Dialogen so manche freche Anspielung versteckt.

Es ist immer zu wenig Geld da um den Armen zu helfen. Die Schwestern sind verzweifelt Es war für die Schülerinnen interessant zu sehen, wie das ausgezeichnete Schauspielensemble auf der Bühne bei den häufigen Szenenwechseln mit wenigen Handgriffen aus einem Altar einen Thronsaal, daraus dann ein Armenhaus oder ein Büro „zauberten“. Dazu halfen sparsam eingesetzte Requisiten und passende musikalische Umrahmung, um ein sehr lebendiges Bild aus der Zeit um 1850 auferstehen zu lassen.

Für alle war der „Ausflug“ ins Bistum Speyer nicht nur eine spannende Geschichtsstunde. Die Schülerinnen haben den Namensgeber ihrer Schule und dessen immer noch aktuelles Anliegen gewissermaßen jetzt persönlich kennen gelernt …

 

 

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