Abschied und Neubeginn - Absolvia 2020

Die acht Besten des Jahrgangs 2020Anders, aber deshalb nicht weniger feierlich, wurden die diesjährigen Absolventinnen verabschiedet. Acht Schülerinnen durften sich über einen Notenschnitt besser als 1,5 freuen.

Im Rahmen des Festakts, der im weitläufigen Klosterinnenhof stattfand, wurden fünf Schülerinnen zusätzlich mit dem Nardini-Preis ausgezeichnet.

Zu dieser außergewöhnlichen Abschlussfeier waren am letzten Schultag die Abschlussschülerinnen mit jeweils zwei Begleitpersonen, das Lehrerkollegium und die Ehrengäste im Klosterinnenhof zusammengekommen; hier konnte auf der Rasenfläche rund um die große Buche der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden.

Im Wortgottesdienst zu Beginn der Feier ließen die Absolventinnen die letzten Monate Revue passieren. Die vielfältigen Einschränkungen, die mit Covid-19 einhergingen, betrafen sie als Prüfungsjahrgang in besonderem Maße und gerne hätten die Schülerinnen darauf verzichtet, der nun „einmalige Corona-Jahrgang 2020“ zu sein. Doch nun seien sie stolz und froh, es geschafft zu haben. Superior Gottfried Dachauer wünschte ihnen für den nun beginnenden neuen Lebensabschnitt Gottes Segen.

Blick auf das Wesentliche

Schönes Ambiente mit Abstand Schulleiter Thomas Dambacher betonte in seiner Rede, dass sich die Schülerinnen in diesem Schuljahr viel mehr angeeignet hätten als das abprüfbare Wissen, das zum erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung notwendig ist.

Anderes habe im Vordergrund gestanden, die eigentlich wesentlichen Dinge wie Freundschaft und Kontakt zu Menschen. „Erst wenn wir diese Dinge nicht mehr haben, fällt uns auf, was uns fehlt“, fuhr der Schulleiter fort.

In diesem Zusammenhang verwies er auf das bekannte Zitat aus Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Bei der Zeugnisverleihung oder auch in den Augen zukünftiger Arbeitgeber werde anhand der Zensuren „sichtbar“, was man gelernt habe, doch unsichtbar bleibe zunächst das Wesen, das Wesentliche. Und mit dem Herzen zu sehen, das erfordere viel mehr Mut, als die Dinge nur oberflächlich „mit den Augen“ zu betrachten. So wünschte der Direktor den Schülerinnen, „dass euch Menschen begegnen, die sehen, was in euch steckt“, aber auch dass sie nicht oberflächlich durch die Welt gehen, sondern mutig versuchen, die wesentlichen Dinge zu erfassen.

Erfreuliche Ergebnisse

Abschied der Klassensprecherinnen Anschließend erinnerten die Klas-sensprecherinnen Marie-Madleen Brückner, Fiona Steindl und Mona Simbürger an die vielen Highlights aus den vergangenen sechs Jahren.

Sie sprachen der gesamten Schul-familie, insbesondere aber den beiden Klassenleiterinnen Sabine Strobl und Marina Keilholz, ihren Dank aus und versicherten, dass sie sich alle an der Nardini-Realschule „sehr gut aufgehoben“ gefühlt hätten.

Dann war es soweit: Die 54 Mädchen erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Mit großem Applaus bedacht und im Anschluss besonders geehrt wurden die acht Jahrgangsbesten, an der Spitze Anna Scholz und Laura Graf mit jeweils der Traumnote 1,0. Über einen Notenschnitt besser als 1,5 konnten sich freuen: Julia Hartig (1,09), Maylea Galuschko (1, 15), Mona Simbürger (1, 17), Sophie Ganser (1, 33), Anna Schindlbeck (1, 50) und Lena Wroblewski (1,50). Weitere 12 Schülerinnen erreichten einen Notenschnitt besser als 2,0.

Engagement im Sinne von Paul Josef Nardini

Unsere Nardini PreisträgerinnenEine besondere Ehrung wurde weiteren fünf Schülerinnen zuteil. Generaloberin Schwester Jakobe Schmid überreichte ihnen für ihren herausragenden Einsatz in Gesellschaft und Kirche den Nardini-Preis:

Christina Gockeln, Stefanie Karl, Anna Schmidbauer, Jaspreet Sodhi und Leonie Wiß. Die Mädchen engagieren sich in verschiedenen Vereinen und in der Schule, helfen bei der Pflege von Angehörigen und/oder sind seit Jahren als Ministrantinnen im Einsatz.

Grußworte und Dank

„Lasst euch nicht aufhalten!“, rief die Vorsitzende des Elternbeirats, Gerlinde Christl, den Absolventinnen in ihrem Grußwort zu. Sie sollten ihren eigenen Weg gehen, auch wenn er Umwege mit einschließe. Auch Bürgermeister Christian Dobmeier von der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg wünschte den Schülerinnen viel Mut und Zuversicht für ihren nächsten Lebensabschnitt. In brieflicher Form gratulierte Landrat Josef Laumer.

Lehrerband 2020 Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Lehrerband, die sich im Vorfeld - coronabedingt - spontan gebildet hatte, da eigene künstlerische Beiträge der Schü-lerinnen nicht möglich gewesen waren. So bekam jede Klasse „ihr“ Wunschlied.

Im Rahmen der Abschlussfeier verabschiedete Direktor Dambacher mit Sabine Brückner und Maria Kick-Gockeln auch zwei sehr engagierte Mitglieder des Elternbeirats.

Abschließend sprach Direktor Dambacher allen, die zum guten Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, seinen herzlichen Dank aus, namentlich den IT-Lehrerinnen Barbara Maier und Cornelia Zeislmeier für die Erstellung des umfangreichen Hygienekonzepts und der Generaloberin, die mit dem Klosterinnenhof einen würdigen und wunderschönen Rahmen zur Verfügung gestellt hatte.

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