Vorlesen für die fünften Klassen

Frau Dombrowsky und die fünften KlassenAuch in diesem Jahr gab es für die 5. Klassen eine besondere Vorlesestunde.

Im lichtdurchfluteten Foyer der Turnhalle las Frau Dombrowsky von der Buchhandlung Dombrowsky in Regensburg aus spannenden neuen Büchern vor. Sie begann mit der „School of talents“, wo die Kinder eines ganz besonderen Internats außergewöhnliche Begabungen haben: Alle können entweder Tiere verstehen oder sich selber in eines verwandeln! Hier erlebt Alva mit ihren Freunden Mala, Till und Jonas etwas ungewöhnliche Abenteuer, denn dass Mitschüler fliegen oder Kinder auch mal durch Wände gehen, ist hier an der Tagesordnung.  Natürlich gibt es in all dem Lärm, den sprechende Tiere verursachen, auch ein geheimnisvolles Rätsel zu lösen und wirklich sympathisch macht die Geschichte, dass die Jungen und Mädchen sich trotz ihrer Superkräfte auch mit ganz „normalen“ Problemen rumschlagen müssen.

Origineller Krimi und sensibles Thema

Zum Titel des nächsten Buches, das Frau Dombrowsky im Gepäck hatte, fällt wohl den meisten etwas ein: „Die schrecklichsten Mütter der Welt“ kennt jedes Kind, ob es nun peinlich berührt Mamas Benehmen gegenüber coolen Freunden ertragen muss oder verzweifelt versucht, die Helikopter-Mutter abzuhängen. Die Helden dieses Buches leiden unter dem Chaos, das die Mutter verbreitet (Emily), Mutters Überzeugung, dass Klavierspielen etwas Wunderbares ist (Bruno) oder ihrer ewigen Kritik (Sofia). Doch als nach einem Internet-Wettbewerb ihre Mütter verschwinden und lauter nette Tanten auftauchen, die jeden Wunsch erfüllen, ist schnell klar, dass da irgendetwas faul sein muss… Wie der originelle Kinderkrimi ausgeht, muss aber jeder selber nachlesen.

Das schwierige Thema Demenz ist in „Bleibt Oma jetzt für immer?“, welches Frau Dombrowsky als drittes Buch vorstellte, behutsam und neben all der mitschwingenden Traurigkeit auch oft witzig dargestellt. Etwas von Omas Persönlichkeit bricht trotz der Krankheit immer wieder hervor und wie sich der Alltag im Zusammenleben mit dementen Menschen zwar verändert, aber welchen Gewinn die Familie daraus auch zieht, sieht man in diesem berührenden und lesenswerten Werk. Nach weiteren Leseausflügen zu „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Roald Dahl und dem Abenteuer, das „Ellie und Oleg“ erleben, als ihre Eltern und ihr Schwesterchen in der Pandemie verschwinden und sie tagelang ohne Erwachsene auf dem Land zurechtkommen müssen, geht es zum Abschluss noch in den Süden.

Ungewöhnliche Freundschaft

Denn bei „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin erschwindelt Ina am letzten Tag vor den Ferien einen Urlaub „im Süden“ und muss dann gezwungenermaßen mit dem neuen Mitschüler Vilmer einen „eigenen“ Süden in der leeren Hausmeisterwohnung arrangieren, um diese Geschichte am Leben zu halten. Wie die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Ina und dem Neuen wächst, ob sie dem Druck der coolen Clique standhält und ob die Sache für sie noch gut ausgehen kann, wird den gebannt lauschenden Mädchen aber nicht verraten.

In der anschließenden Bücherausstellung, welche Frau Dombrowsky der Schule eine Woche zur Verfügung stellte, gab es noch die Gelegenheit, neue Lieblingsbücher zu bestellen und wie es aussieht, sind diesmal einige dabei gewesen.

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