Großer Erfolg der Kleidertauschbörse

Nardini ModelsSchule und Modenschau – geht das zusammen?

Normalerweise eher weniger, aber an der Nardini-Realschule war letzten Donnerstag unter dem Motto „Fair steht Dir - #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ ein besonderer Laufsteg zu bewundern:

Die „Nardini-Models“ setzten ein Statement für Nachhaltigkeit im Bereich der Mode und zeigten im Rahmen der Fair-Trade-Woche des Landkreises Straubing Bogen, dass gebrauchte Kleidung sehr wohl attraktiv sein kann.  

UrkundenüberreichungZum Beginn der Veranstaltung konnte mit Andreas Aichinger, stellvertretender Landrat des Landkreises Straubing-Bogen, auch ein hochrangiger Politiker begrüßt werden, der die Urkunde zur Verlängerung des Titels Fairtrade-Schule überreichte. Er lobte die beteiligten Schülerinnen und Lehrkräfte für ihr Engagement; es sei nicht selbstverständlich, am Nachmittag, in der Freizeit eine so große Aktion zu planen und durchzuführen. Dies zeige auch, dass der Fairtrade-Gedanke in der Schule auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Schließlich schlug Aichinger, selbst Mitglied der Steuerungsgruppe Fairtrade des Landkreises, einen Bogen vom Fairtrade-Gedanken zur Verantwortung eines jeden für die Bewahrung unseres gefährdeten Planeten.

Dann verwandelte sich der lichtdurchflutete Gang des Klarabaus der Schule in einen Laufsteg. Unter dem Applaus der Schülerinnen, Eltern, Lehrkräfte und Ehrengäste präsentierten die „Nardini-Models“ unterschiedlichste, geschickt zusammengestellte Outfits zu fetziger Musik. Die drei Kommentatorinnen hatten sich zu jeder gezeigten Kleiderkombination eine passende Beschreibung ausgedacht und so entstand der Eindruck einer perfekten Fashion-Show.

Noch ist die Auswahl groß Angeregt von den vielen positiven Eindrücken der Modenschau strömten die Besucher anschließend in die eigentliche „Kleidertauschbörse“, um gegen eine kleine Spende das eine oder andere Kleidungsstück anzuprobieren und dann „abzustauben“. Schnell füllten sich die Taschen; am Ende war es ziemlich leer im Präsentationsraum – und die Aktion somit ein großer Erfolg!

Ebenfalls vor Ort hatten sich zu Beginn der Veranstaltung vier weitere Mitglieder der Steuerungsgruppe Fair-Trade des Landkreises eingefunden. Sie zeigten sich bei ihrem Rundgang durchwegs begeistert von den „fairen“ Ideen der Schülerinnen, von der liebevollen Präsentation der Kleidung über die Schautafeln zu den grünen Labels, den informativen Film über Baumwolle bis zum gut bestückten Stehcafé. Die Kleidertauschbörse an der Nardini-Realschule bildete den Abschluss der diesjährigen Fairen Woche.

EG-Lehrerin Isabella Holmer, selbst Mitglied in der Steuerungsgruppe, hatte die gesamte Aktion noch im vorigen Schuljahr initiiert und zahlreiche Schülerinnen waren dem Aufruf „Kleidertausch statt Kleiderrausch“ gefolgt. Gut erhaltene Oberbekleidung und Accessoires wurden angeliefert, so war bei der Kleidertauschbörse auch eine große Auswahl gesichert. Auch Kleidungsstücke, aus denen man „herausgewachsen“ war, konnten abgegeben werden. Dann ging es ans Sortieren und Präsentieren. Was gab es da Besseres, als eine Modenschau zu inszenieren? Auf diese Weise konnte der Fokus weg von der „Fast Fashion“ hin zur Nachhaltigkeit gelenkt werden.

Es blieb nicht viel übrig Bald waren Mithelferinnen gefunden, die die AG Schülerfirma tatkräftig unterstützten, es hatten sich auch genügend Schülerinnen aller Altersstufen als Models zur Verfügung gestellt, die den Klamotten ein „zweites Leben“ einhauchen sollten. Mit im Organisationsteam waren auch Sozialpädagogin Franziska Zitzl und die beiden EG-Lehrerinnen Tanja Breitkopf und Cornelia Zeislmeier, die mit ihren Klassen Leckeres für das Stehcafé zauberten.

Die Nardini-Realschule war die allererste Fairtrade-Schule im Landkreis Straubing-Bogen, seit 2015 sind bereits diverse Aktionen an der Schule gelaufen, mit der nun erfolgten Verlängerung des Titels Fairtrade-Schule um weitere zwei Jahre soll natürlich nicht Schluss sein, wie Isabella Holmer bekräftigte: „Wir wollen auch weiterhin als gesamte Schulfamilie aktiv sein im Bereich Fairtrade!“

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